Mit den Compagnons du Devoir eine Ausbildung zu absolvieren, das heißt die Möglichkeit wahrzunehmen, seinen Betrieb angesichts eines sich ständig entwickelnden Marktes zu entwickeln. Wir bieten ein Angebot „à la carte“ in 30 Berufen an, die in 6 Fachrichtungen aufgeteilt sind.

Begleitung der Betriebe

Wir bringen Know-how mit und beraten die Berufstätigen zur Kenntnis ihres Berufsumfeldes, indem wir ihnen eine Begleitungsmaßnahme anbieten, die darauf abzielt, die Entwicklung der Unternehmen und ihrer Kernkompetenzen durch eine bessere Handhabung ihrer Kompetenzen und Leistungen vorwegzunehmen.

Die Fortbildung bei den Compagnons du Devoir zielt darauf ab, eine kapitalisierbare Vermittlung anzubieten, deren Ziel die Aneignung dieser pädagogischen Methodologie durch die Berufstätigen auf diesem Sektor ist.

Durch diesen Vermittlungsprozess wird die Entwicklung eines Staates, eines Ausbildungszentrums, einer NGO oder eines Unternehmens in dem Bereich optimiert; sie bietet eine vollständige Autonomie bei der Beherrschung des Wissens. Wir überwachen auch die Qualität der Ausbildung, indem wir die Herausbildung der vermittelten Kompetenzen überprüfen und jeweils am Ende der Ausbildung Bilanz ziehen.

Unsere Ausbilder sind Berufsexperten, größtenteils Compagnons du Devoir, die aus Betriebs- und Managerfunktionen mit den Kernkompetenzen des begleiteten Unternehmens hervorgegangen sind.

Die Zielsetzungen
  • Die Kompetenzen der Beschäftigten an die Entwicklung der Berufe anzupassen,
  • Die Veränderungen, die Chancen, die Zwänge für die Beschäftigten vorherzusehen (Diversifizierung der Tätigkeiten, technologische Veränderungen, …),
  • Die Verwaltung des Personals zu organisieren und zu optimieren (Einstellung, Alterspyramide, Kompetenztransfer),
  • Die individuellen und kollektiven Kompetenzen zu identifizieren, zu mobilisieren und zu entwickeln,
  • Ihre Sichtbarkeit auf den Märkten Ihres Sektors in Ihrem Land und international zu verbessern,
  • Eine Qualitätsgarantie der Leistung, die sich durch eine Rentabilitätssteigerung ausdrückt,
  • Eine Führungsposition zu behalten und dabei die eigenen Leistungen zu optimieren,
  • Sich strategisch umzuorientieren.

Machbarkeitsstudie des Projekts

Um Ihre Bedürfnisse so gut wie möglich einschätzen zu können, sind unsere Teams sehr mobil und können Sie an Ihren Örtlichkeiten aufsuchen. Strukturanalyse, Veranstaltung von Vorträgen, Erstellung von pädagogischen Materialien, Vorschlag von pädagogischen Abläufen,… All das sind Elemente, die uns erlauben, Ihnen eine qualitativ hochwertige, ISO 9001-zertifizierte Leistung zu bieten.

Ein Ausbildungsangebot kann nach Abschluss dieser Bilanz angeboten werden.

Beitrag vom Ausland zum gemeinnützigen Programm der Compagnons du Devoir et du Tour de France

Ist es möglich, sich aus dem Ausland zu engagieren? Wie?

Das „Mäzenatentum ohne Grenzen“ ist möglich unter der Bedingung, dass man den rechtlichen Rahmen respektiert, von dem der Verein der Compagnons du Devoir et du Tour de France abhängt.

Obwohl sich die Übersetzung von „Mäzenatentum“ zwischen den Ländern als unangenehm erweist, verfügen wir hingegen über verschiedene Mittel, damit jeder – egal wo sein Wohnsitz ist in Europa, wie groß seine Großzügigkeit ist und welche die Form des Mäzenatentum ist (Geld, Sachkenntnis, in natura) – zu unserem gemeinnützigen Programm, aus dem Ausland und ganz besonders aus einem Europäischen Land, beitragen kann.
Es gibt sehr wohl eine Politik des internationalen Mäzenatentums. Erklärungen über den Steuerabzug der Spenden an gemeinnützigen Organisationen, nicht ausschließlich den heimischen Organisationen vorbehalten[1]

 

  • Für Spender aus überseeischen Departements (Privatpersonen oder Firmen)

Eine Franco-Französische Spende ist den Rechtsvorschriften des gesamten Französischen Territoriums unterworfen.

  • Für einen privaten Spender handelt es sich um eine Steuerermäßigung von 66% des gespendeten Betrags, innerhalb des Grenzwertes von 20% seines steuerpflichtigen Einkommens (CGI, Art. 200).
  • Für eine Firma gilt eine Steuerermäßigung von 60% des gespendeten Betrags, innerhalb des Grenzwertes von 0,5% des Umsatzes exklusiv Steuern (CGI, Art. 238 bis).

 

  • Für Spender innerhalb Europas

Die Fondation de France, Mitglied des TGE (Transnational Giving Europe), erlaubt uns seit Juni 2017, nach Annahme unseres Antrags, auf Europäischer Ebene Geldmittel aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, der Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Schweiz und Großbritannien aufzubringen. Es handelt sich um Gegenseitigkeits-Abkommen zwischen den „betreffenden“ Stiftungen[2].

Der Spender wendet sich an den Partnerschafts- und Spendenservice der Compagnons du Devoir, der die Fondation de France konsultiert. Diese kümmert sich, zusammen mit der Partner-Stiftung, um die Erstellung des Steuerbelegs für den Spender. 

  • Der Spender profitiert dann von den Steuervorteilen, die vom Gesetzgeber in seinem Land vorgesehen sind. Es ist zu beachten, dass wenn die im Ausland gelegene Firma dem Französischen Steuersystem unterstellt ist, dann auch vom Französischen System profitieren kann.
  • Das TGE wurde 1999 gegründet und bietet ein schnelles, exaktes und transparentes System an, für sämtliche Spender in Europa (Privatpersonen oder Firmen).

 

  • Für Spender außerhalb der Europäischen Zone   

Mit der Ausnahme des juristischen Spezialstatus „American Friends of“, bis heute bei den Compagnons du Devoir nicht vorhanden, ist es schwierig aus einem nicht-Europäischen Land zu spenden. Die Sender außerhalb Europas haben keinen Anspruch auf eine Steuerermäßigung in ihrem Heimatland. Es ist hingegen möglich, durch eine international tätige Stiftung, zum gemeinnützigen Programm der Compagnons du Devoir beizutragen. Ein internationaler Betrieb, der eine in Frankreich steuerpflichtige Firma besitzt, hat Anspruch auf eine Steuerermäßigung.

 


[1] Dekret Nr. 2011-225 vom 28. Februar 2011, das die Anwendungsbedingungen des 4 bis der Artikel 200 und 238 bis und des I des Artikels 885-0 V bis A des Code Général des Impôts (Allgemeines Steuergesetzbuch) festlegt, für Spenden und Einzahlungen, die zugunsten von Organisationen getätigt werden, die ihren Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder  im Europäischen Wirtschaftsraum haben.https://www.legifrance.gouv.fr/eli/decret/2011/2/28/EFIE1100170D/jo 

Les Compagnons du Devoir hält die transnationale Mobilität als eine der wichtigsten Möglichkeiten, neue Kompetenzen (Wissen, Fähigkeiten und Einstellungen) zu erwerben, um die persönliche Entwicklung und Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer innerhalb des europäischen Arbeitsmarktes zu verbessern. Aus diesem Grund ist es unser primäres Ziel, qualitativ hochwertige Programme anzubieten, damit die Teilnehmer in unseren Ausbildungszentren den maximalen Nutzen aus französischer Ausbildung und persönlichen Erfahrungen ziehen können.

Als Berufsbildungsunternehmen / -einrichtung verfügt Les Compagnons du Devoir über eine umfangreiche Erfahrung in der Gesamtorganisation von Mobilitätsprojekten im Ausland und hat die Erasmus + VET Charta im Jahr 2016 erhalten. 

Die Lehrlingsausbildung besteht bei uns in Frankreich unter anderem aus einem kurzen 3-wöchigen Praktikum im Ausland als Teil der Grundausbildung.  Im Rahmen des “Journeyman” [Gesellen-] Curriculums verbringen die Auszubildenden ein Jahr im Ausland, um ihr Wissen und ihr Verständnis für andere Kulturen, Sprachen und Arbeitsumgebungen zu entwickeln und zu erweitern. Auszubildende haben auch die Möglichkeit, an unseren spezialisierten internationalen Schulungen teilzunehmen. Seit 2004 sind fast 15 000 Auszubildende und mehr als 6 250 “Journeyman” [Gesellen] ins Ausland gegangen.

Lesen Sie mehr über Mobilitätsprojekte: siehe Dok. Mobilitätsmaßnahme / -plan

Dank eines großen Netzwerks von Ausbildungszentren und Firmen können wir auch Auszubildende aus dem Ausland einstellen und qualifizierte Praktika und Schulungen durchführen, um die fachlichen Kompetenzen der Teilnehmer zu verbessern. 

Projekt erweiterte Mobilität für Auszubildende

Im Rahmen eines von der EU-Kommission geförderten Pilotprojekts koordinieren die Compagnons du Devoir seit September 2016 ein Konsortium von mehr als 30 Ausbildungszentren in 12 europäischen Ländern. Das Ziel: die Mobilitätsmaßnahmen zu testen, die Auszubildenden gestatten, sich alternierend 6 bis 12 Monate lang in einem anderen EU-Land ausbilden zu lassen. Abgesehen von der Möglichkeit, sich an der Aufwertung des Image der Auszubildenden zu beteiligen und Auszubildenden dieselben Mobilitätschancen zu geben wie Hochschulabsolventen, schafft dieses Projekt die Grundlagen eines europäischen Ausbildungsrahmens.